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„Wir sind Einstein" war ein Kunstprojekt innerhalb der Projekttage vom 1. - 3. Februar 2017

Zunächst fertigte jeder Schülerin vom „Zungenbild" Einsteins eine LINIENZEICHNUNG auf FARBPAPIER an, welche in der Performance am Schluss noch zum Einsatz kommen sollte. Aus diesem Fundus wählten ebenso beim Tag der offenen Tür alle Besucher gemeinsam mit den Schulakteuren dann die zehn Besten aus. Durch diese Beschäftigung erfuhren die Akteure die Entstehungsgeschichte des Fotos mit seiner noch immer aktuellen Bedeutung.

Einstein 1    Warum streckte Einstein auf dem berühmten Foto die Zunge heraus?

Einstein und die Zunge - eines der berühmtesten Fotos überhaupt

Am 14. März 1951 feierte er in Princeton seinen 72. Geburtstag, wobei dieses "Zungenbild" entstand. Eigens für Einstein hatte man eine Feier ausgerichtet. Immer und immer wieder wurde er dabei von Fotografen bedrängt - schließlich war Einstein so etwas wie ein Medienstar. Alle wollten erfahren, was er als großer Physiker und Nobelpreisträger zur Weltpolitik zu sagen hätte. Aber Einstein fand den Rummel der Medien um seine Person als äußerst lästig.

Nach dem Lunch verließ er die Feier und konnte den Kameras nicht mehr entgehen. Einige der Journalisten nötigten ihm sogar Geburtstagsposen mit lächelndem Gesicht für die Kamera ab. Endlich saß er im Fond der Limousine seines ehemaligen Chefs am Institute of Advanced Studies, da passierte es. Immer wieder betonte Einstein: "Genug, es ist genug…", aber die Presseleute gaben nicht nach. In vollem Bewusstsein der Konsequenzen, steckte er mit seinem jungenhaften Lächeln dem verblüfften Fotografen Arthur Sasse die Zunge heraus. Der betätigte den Auslöser und das weltbekannte Foto entstand.

Aber nicht sofort. 

Denn Einstein selbst wählte es aus. Über alle Maßen gefiel ihm nämlich das Bild und dessen verkörperte Haltung. Einstein bestellte sich Abzüge und schnitt sich aus dem Foto mit einer Schere selbst heraus. Das so entstehende Bild ließ er vergrößern und vervielfältigen. Mit einem Gruß versehen, verschickte er es an seine Freunde, Kollegen und Bekannten.

Er selbst machte es zu seinem eigenen Markenzeichen. So wurde es zu dem, was es heute ist - ein Pop-Motiv für Poster und T-Shirts.

 

Die Symbolkraft des Titels „Wir sind Einstein“ übernahm das LINIENNETZ durchs SCHULHAUS als aktive, temporäre Installation während der Projekttage.

        Bild 1      Bild 2      Bild 3

Netze als Verkehrsadern der Menschen, die täglich hier in Schule agieren, wurden durch ein sogenanntes Bewegungsnetz mit sogenannten TAPES - Klebebändern - sichtbar gemacht.

             Bild 4      Bild 5      Bild 6

Jede Klasse klebte dafür ihren Weg vom Klassenraum bis zum Sekretariat bzw. der Schulleitung als Schaltzentrale ab und gestaltete diese mit unterschiedlichen Stempel-Zeichen.

 

Am letzten Tag und zum Abschluss der Projekttage insgesamt entstand der NAMENSZUG „Einstein“ auf dem Schulhof als Performance.

 Bild 7

Dabei hielten die Schulakteure zuerst weiße Papiere über ihre Köpfe. Auf Zuruf durch ein Megaphon drehten sie diese und es erschienen verschiedene Farbpapiere, die den Namenszug  EINSTEIN gut lesbar ergaben.

   
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